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Fehlermeldung

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Zusammenleben verschiedener Kulturen

Ich bin im Jahr 1995 aus Russland nach Deutschland gekommen und weiß noch sehr gut, wie wichtig es mir war, im neuen Land angenommen zu werden und dazuzugehören. Trotz besten Willens war das nicht immer einfach. Jeder Einwanderer kennt das Gefühl der Ablehnung wie auch das Gefühl des Willkommenseins – je nachdem, auf wen man gerade trifft. Trotzdem denke ich, dass jeder Mensch sich in Hamburg mit Eigenanstrengung integrieren kann, ohne sich verbiegen zu müssen. In unserer Stadt gibt es sehr viele unterschiedliche Mentalitäten und Lebensweisen, und je nach Lebenseinstellung ziehen die Menschen dorthin, wo sie neue Freunde und gute Nachbarn mit einer ähnlichen Einstellung finden können.

Persönliche Kontakte sind wichtiger als staatliche Maßnahmen

Für viele Einwanderer läuft es häufig darauf hinaus, ihre erste Wohnung in einem Stadtteil mit einem hohen Ausländeranteil zu finden. Was am Anfang logisch erscheint, führt auf Dauer aber zu fehlendem Kontakt zu den einheimischen Hamburgern. Dieser Kontakt ist aber notwendig, wenn man verstehen will, wie die Hamburger Gesellschaft und die deutsche Gesellschaft funktioniert und wie interessant und unterschiedlich die Menschen hier sind. Aber auch der Staat hat viel zu tun. Folgende staatliche Maßnahmen halte ich für wichtig:
  • Anerkennung oder Teilanerkennung der Diplome und der Ausbildung von Einwanderern ohne Absenkung der deutschen Qualitätskriterien.
  • Praxisbezogene Kurse für alle, die unterhalb ihrer Qualifikation arbeiten, und eine neue, qualifizierte Arbeitsstelle suchen. Ärzte als Taxifahrer und Lehrerinnen als Putzfrauen sind auf Dauer nicht das Richtige für unsere Wirtschaft.
  • Freiwillige Maßnahmen gegen die ungleichmäßige Verteilung von Kindern aus Zuwandererfamilien auf die Hamburger Gymnasien und Stadtteilschulen. Eltern müssen darüber aufgeklärt werden, wie unterschiedlich die Unterrichtsangebote der Hamburger Schulen sind, damit sie nicht einfach die nächstgelegene Schule, sondern die beste Schule für ihr Kind auswählen.
  • Einführung des Leistungsprinzips an den Hamburger Schulen. Unabhängig von der Herkunft müssen die besten Schüler in sozial schwachen Stadtteilen ausgezeichnet werden und attraktive Preise wie z.B. Computer, Reisen und Treffen mit berühmten Sportlern oder Musikern als Belohnung für gute Leistungen bekommen. So können Kinder - gerade auch aus bildungsfernen Familien - deutlich erleben, dass Bildung und Anstrengung von der Gesellschaft anerkannt werden.