Nikolaus Haufler

Наш депутат

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Praktikum im Abgeordnetenbüro - ein Bericht

Ich freue mich immer über tatkräftige Unterstützung von jungen Menschen bei meiner Arbeit und ihre frischen Ideen, die ich für meine Tätigkeit immer gut gebrauchen kann. Wer politisches Interesse mitbringt und Schüler oder Student ist, kann sich jederzeit um ein (bezahltes) Praktikum bewerben. Die Mindestdauer beträgt zwei Wochen, der Zeitraum und die Tätigkeiten werden individuell besprochen. Unten ein Praktikumsbericht von Helena Böckmann aus Münster, der einen kleinen Einblick bietet.

Praktikum im Büro von Nikolaus Haufler, MdHB

In meinem Studium der Volkswirtschaftslehre wurde bei mir das Interesse geweckt, die theoretischen Kenntnisse über das politische System in Deutschland und seine Strukturen und Prozesse durch Einblicke in die konkrete Politikgestaltung zu erweitern. Statt nur über die Presse zu erfahren, was in der Politik geschieht, wollte ich verstehen, was hinter verschlossenen Türen passiert. Mein Interesse galt dabei besonders der Hamburgischen Bürgerschaft, da hier sowohl Politik auf Stadtebene als auch Landesebene umgesetzt wird. Da ich Mitglied der Jungen Union bin und mein Praktikum bei einem jungen Abgeordneten in einem jungen Team absolvieren wollte, bot es sich an, mich bei Nikolaus Haufler um einen Praktikumsplatz zu bewerben. Da Nikolaus selber noch Student ist, liegt ihm viel daran, junge Leute zu unterstützen und solche Praktika zu ermöglichen. Nikolaus ist Mitglied der CDU Fraktion und Integrationspolitischersprecher. Er vertritt die CDU im Eingabenausschuss, im Haushaltsausschuss und im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Integration. Seine Arbeit als Integrationspolitischersprecher führte für mich dazu, dass ich viele verschiedene Menschen unterschiedlicher Kulturen treffen konnte und deren individuellen Lebenssituationen mit Vorteilen und Problemen kennenlernen durfte.

Der Alltag im Büro

Nikolaus Büro befindet sich im Heidenkampsweg 32. Dort beschäftigt er vier Mitarbeiterinnen auf Teilzeitbasis. Nikolaus hat in seiner Tätigkeit viele Termine wahrzunehmen. Dazu zählen Fraktionssitzungen, Ausschüsse, Gespräche mit Experten, Debatten im Plenum, Besuch und Durchführung von Veranstaltungen mit Bürgern und Pressetermine. Zu allen Terminen konnte ich Nikolaus begleiten und mir so ein umfassendes Bild seiner Arbeit machen. Die Fraktionssitzungen finden in einem Sitzungssaal des Rathauses statt. Alle Abgeordneten der CDU und einige Mitarbeiter treffen sich hier, um wichtige Fragen und Probleme zu diskutieren und abzustimmen und die nächste Bürgerschaftssitzung vorzubereiten. Der Eingabenausschuss beschäftigt sich mit den Problemen einzelner Bürger, die eine Petition einreichten. Die Themen sind dabei sehr unterschiedlich, von Ausländerangelegenheiten bis zu Wartezeiten bei Ämtern und vieles mehr. Sie werden von Vertretern aller Fraktionen diskutiert und eine Lösung wird abgestimmt. An Bürgerschaftssitzungen konnte ich auch regelmäßig teilnehmen und die Sitzungen im Besucherbereich des Plenarsaals verfolgen. Besonders hat mir hier neben den spannenden Debatten die Umgebung im Hamburger Rathaus gefallen, das als geschichtsträchtiges Gebäude faszinierende Räumlichkeiten bietet. Da mein Praktikum zwischen August und September genau in die spannende Zeit der Haushaltsberatungen fiel, bekam ich einen ersten Eindruck, was der SPD-Senat mit dem Geld der Stadt Hamburg vorhat. Die Haushaltsberatungen starteten mit einer Generaldebatte des Haushaltsausschusses. Die Senatoren wurden dann in den einzelnen Fachausschüssen von den Abgeordneten zu ihren Plänen kritisch befragt. Dies ist eine wichtige Aufgabe der Opposition. Dieser Prozess zieht sich bis die einzelnen Bereiche im Haushaltsauschuss wieder zusammen geführt werden. Hier konnte ich Nikolaus zu Sitzungen des Sozialausschusses und des Haushaltsauschusses begleiten. Meine Aufgaben zu dieser Zeit waren u.a. die Vorbereitung einer solchen Sitzung des Haushaltsauschusses mit einem Fragenkatalog, den ich für die teilnehmenden Fraktionsmitglieder in Abstimmung mit den wissenschaftlichen Referenten ausarbeitete. Außerdem half ich bei der Koordinierung der Termine und arbeitete an sogenannten Schriftlichen Kleinen Anfragen, die dem Senat dann zur Beantwortung vorgelegt wurden.

Thematische Arbeit: Hamburger Vertrag mit islamischen Verbänden

Ein besonderes Thema während meiner Praktikumszeit war der bevorstehende Abschluss des Staatsvertrages mit den Muslimen, in dem die Muslime und die Stadt Hamburg einige Rechte und Pflichten miteinander vereinbarten. Hierzu recherchierte ich viele Hintergrundinformationen, Meinungen von Bürgern und mögliche Konsequenzen des Vertrages. Dieses Thema fand ich sehr spannend, da ich merkte, wie viele Bürger tatsächlich davon betroffen waren und sich in die Diskussion mit einbrachten. Hierbei besuchten wir viele Veranstaltungen in Wahlkreisen, bei denen Nikolaus über das Thema referierte. Ein Höhepunkt meines Praktikums war eine von Nikolaus organisierte Moskau-Reise mit 25 wirtschafts- und politikinteressierten JU-Mitgliedern aus ganz Deutschland. Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten“ besuchten wir deutsche Unternehmen, die sich in Russland niedergelassen haben. Unter anderen besichtigten wir das VW-Werk in Kaluga und sammelten Eindrücke aus der Moskauer Politik bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Stadtduma und mit der Jugendorganisation der Partei „Einiges Russland“. Bei dieser Reise kamen sowohl gut fachliche Gespräche als auch die Teilnahme am Moskauer Nachtleben nicht zu kurz. Moskau zeigte uns auch seine Schattenseiten z.B. in kilometerlangen Staus, konnte aber durch eine beeindruckende Atmosphäre und spannende Menschen absolut überzeugen. Das Praktikum in Nikolaus Abgeordnetenbüro hat mir viele Seiten der Politik gezeigt, die man in der Zeitung nicht nachlesen kann. Ich habe die typischen Abläufe der Arbeit eines Abgeordneten kennengelernt und mich in diese eingebracht. Und ich habe viel über die Arbeitsweise dieses Parlaments erfahren. Ich kann nun die arbeitsteiligen Prozesse der Politikgestaltung deutlich besser nachvollziehen. Außerdem habe ich so viele Menschen unterschiedlicher Kulturen und verschiedener sozialer Umfelder getroffen, dass ich ein neues differenzierteres Bild von der Vielfältigkeit unserer Gesellschaft gewonnen habe.